Gesamtziele / Teilziele

Gemäß der Ottawa Charta von 1986 verschreiben sich die Netzwerkmitglieder dem Ziel, das Setting „Hochschule“ für Bedienstete und Studierende zu einer gesundheitsfördernen Lebens- und Arbeitswelt zu entwickeln. Im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens und der Orientierung am salutogenetischen Ansatz (Antonovsky 1987) sollen für die körperliche und psychosoziale Gesundheit fördernde Bedingungen geschaffen und aufrechterhalten werden. Darunter soll sowohl die (Weiter-) Entwicklung gesundheitsfördernder Verhältnisse (Strukturen) als auch die (Weiter-) Entwicklung von Gesundheitskompetenzen und des entsprechenden Verhaltens (individuelle Fähigkeiten / Bedürfnisse) im Setting „Hochschule“ verstanden werden.


Dieses Ziel soll durch folgende Teilziele erreicht werden:

  • Anregung zur Gesundheitsförderung an österreichischen Hochschulen

  • Förderung des überregionalen Informations- und Erfahrungsaustausches der Hochschulen in Österreich zur gegenseitigen Unterstützung hinsichtlich eines nachhaltigen Betrieblichen Gesundheitsmanagements

  • Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicher Fakultäten zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement

  • Ansprechpartner für alle Institutionen (Versicherungswesen, öffentliche Institutionen, private Unternehmungen…), die Interesse an Gesundheitsförderungsprojekten an Hochschulen haben

  • Entwicklung geeigneter Evaluierungsmethoden

  • Stetiges Wachstum des Netzwerkes

Der Aufbau des Netzwerkes soll schrittweise erfolgen. Im ersten Schritt liegt der Focus aus Kapazitätsgründen en eher auf Universitäten, in einem weiteren Schritt sollen die Fachhochschulen mit einbezogen werden. In Zukunft - im Sinne eines stetigen Wachstum - kann das Netzwerk auch auf öffentliche Institutionen und Betriebe ausgeweitet werden.

Nach entsprechender Vorlaufzeit sollte das Netzwerk schlussendlich zu einem „Selbstläufer“ werden. Netzwerken soll „institutionalisiert“ sein (z.B. in dem einige/wenige Schlüsselpersonen Verantwortung bestimmter Aufgaben übernehmen).