Ausgangslage

Die Hochschulen in Österreich sind Lebens- und Arbeitswelten

  • zweier sehr unterschiedlicher Bedienstetengruppen und

  • einer Vielzahl immer neuer Studierendengenerationen

mit sehr verschiedenen, teilweise widersprüchlichen Arbeitsanforderungen und Bedürfnissen. Als wichtige bildungspolitische Institutionen übernehmen die Hochschulen die Ausbildung von zukünftigen Führungskräften und EntscheidungsträgerInnen.

Hochschulen, die Gesundheitsförderung als Querschnittsaufgabe auf allen Ebenen der Arbeits- und Studienprozesse wahrnehmen und implementieren, erreichen einerseits einen Standortvorteil im zunehmenden Wettbewerb am Bildungssektor, andererseits erfüllen sie mit ihrer Vorbildwirkung und der Ausbildung von MultiplikatorenInnen für Gesundheitsförderung eine bedeutende gesellschaftliche Aufgabe.

Die Verbreitung des Gesundheitsförderungsgedankens im Sinne des Handlungsprinzips „Vermitteln und Vernetzen“ der Ottawa-Charta von 1986 erfordert ein (stetig wachsendes) Netzwerk. Dies ist der Ausgangspunkt für eine professionelle Organisation des Netzwerkes „Gesundheitsfördernde Hochschulen in Österreich“.